Langjähriger Nachwuchstrainer verlässt SG FleHa/get in touch

13.02.2012 Klaus Gärtner wechselt nach Ablauf seines Vertrages im Sommer in den Nachwuchsbereich der Rhein-Neckar Löwen.

Klaus Gärtner

Der 36-jährige A-Lizenz-Inhaber kam 2004 in den hohen Norden und bekleidete im Nachwuchsbereich seither die Position des hauptamtlichen Jugend-Koordinators. In dieser Funktion widmete er sich überaus erfolgreich der Ausbildung von C- & B-Jugend-Handballern und war seit 2008 ebenfalls hauptverantwortlich für die fünfmalige Auszeichnung der SG-Nachwuchsarbeit mit dem HBL-Jugend-Zertifikat.

Gärtner bildete u.a. sieben SG-Nachwuchsspieler zu Jugend-/Junioren-nationalspielern aus. Zu seinen größten Mannschaftserfolgen zählt - neben zahlreichen Landesmeisterschaften und Nordostdeutschen Meisterschaften - vor allem die Deutsche B-Jugend-Meisterschaft 2009. In der aktuellen Saison 2011-2012 trainiert er das SG Flensburg-Handewitt II-Juniorteam, dass trotz zahlreicher Abgänge von Leistungsträgern derzeit den 1. Platz in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein der Männer belegt und damit eine tolle Ausgangssituation im Aufstiegsrennen zur 3. Liga Nord innehat.

Ausschlaggebend für den Wechsel waren vor allem private Gründe. Der gebürtige Hesse möchte nach acht Jahren im hohen Norden wieder in die Heimat und damit in die Nähe der Familie ziehen. "Die sportliche Leitung des Nachwuchsbereichs, der Förderverein get in touch und die Geschäftsführung der Bundesliga GmbH & Co. KG haben mir diese Entscheidung sehr schwer gemacht. Letztlich überwogen für mich allerdings familiäre Gründe gemeinsam mit dem gleichermaßen interessanten Angebot der Rhein-Neckar Löwen.

SG-Leiter Sascha Zollinger und der 1. Vorsitzende des Fördervereins get in touch, Lewe T. Volquardsen, bedauern die Entscheidung des langjährigen Weggefährten: "Klaus war acht Jahre das sportliche Herz der SG-Nachwuchsarbeit. Wir respektieren natürlich seine Entscheidung und wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen und privaten Weg alles Gute." Gleichzeitig wird die sportliche Leitung des Nachwuchsbereichs den Abgang von Gärtner als Chance nutzen, sich neu und zukunftsorientiert aufzustellen.

Quelle: Flensburger Tageblatt - Donnerstag, 09.02.12 - Jan Kirschner

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