Förderverein „get in touch“ und DIAKO arbeiten eng zusammen

Bildunterschrift (v.l.): Herrmann G. Dethleffsen, Dr. Arfst Hansen, Lewe T. Volquardsen, Pastor Wolfgang Boten, Dr. Thorsten Lange, Dr. Christoph Neugebauer und Karl-Heinz Vorwig
„Es macht sehr viel Spaß, mit diesen jungen Patienten zusammenzuarbeiten“, erklärt Dr. Thorsten Lange, Sportmediziner und Chefarzt der DIAKO-Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. „Die jungen SG-Spieler sind sehr interessierte und dankbare Patienten, freut sich Lange über den „Vertrauensbeweis“.
Dass in der DIAKO jetzt häufig junge, gut durchtrainierte, zumeist auch kerngesunde „Patienten“ zu sehen sind, liegt an einem im Herbst besiegelten Kooperationsvertrag zwischen get in touch, dem Nachwuchsförderverein der SG Flensburg-Handewitt und der DIAKO Flensburg. „Neben der Akutversorgung, also der Versorgung von Verletzungen, bieten wir sportmedizinische Vorsorge-Untersuchungen“, sagt Lange. „Hierzu zählen Anamnese, körperliche Untersuchungen, Laboruntersuchungen, Röntgen, Ultraschall, Magnetresonanz-Tomographie, EKG und Echokardiographie“, erläutert Lange, zu dessen Team derzeit auch Dr. Anne Rittstieg, Dr. Christoph Neugebauer und Christian Wiege zählen.
„Wir haben für unsere Förderung der jungen Sportler einen Partner vor Ort gesucht, mit dem wir im medizinischen Bereich langfristig eng zusammenarbeiten können“, sagt Lewe T. Volquardsen, 1. Vorsitzender von „get in touch“. „Unsere Leistungsmannschaften spielen seit Jahren in Deutschland auf höchstem Niveau, sind dabei zweimal Deutscher Meister geworden. Außerdem haben wir zahlreiche Jugendnationalspieler ausgebildet, die AI-Jugend spielt zurzeit in der neu eingerichteten Bundesliga an der Tabellenspitze“, gibt Hermann G. Dethleffsen, 2. Vorsitzender von „get in touch“, einen Einblick in die Entwicklung des SG-Nachwuchses. „Besondere körperliche Voraussetzungen müssten gegeben sein, damit die Gesundheit der jungen Spieler in ihrer Entwicklung zum Leistungssportler nicht leide“. Hier komme die DIAKO ins Spiel. „Zu unserem Konzept gehört, dass wir uns um die Jugend kümmern. Das geht über die reine sportliche Leistung hinaus, wie unsere Zusammenarbeit mit der DIAKO belegt“, so Dethleffsen weiter. „Neben der Gesundheit denken wir dabei auch an eine soziale Komponente und die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Spieler.“ „Wir übernehmen Verantwortung für das Gemeinwesen, in diesem Fall für die Jugend im Leistungssport“, unterstreicht DIAKO-Rektor Wolfgang Boten. Sportmedizin sei da nur eine der Möglichkeiten der DIAKO. „Wir möchten die Jugendlichen dazu ermuntern, mit Besuchen des Krankenhauses, einer der Senioreneinrichtungen oder Kindertagesstätten der DIAKO im sozialen Bereich Einblicke und erste Erfahrungen zu sammeln“, sagt Boten. Im medizinischen Bereich sei über die reine Sportmedizin eine Ausweitung auf die Kinder- und Jugendmedizin unter Chefarzt Dr. Michael Dördelmann und die Sportpsychologie unter dem neuen Psychiatrie-Chefarzt Dr. Frank Helmig gedacht.
„Einige Spieler des Nachwuchses sind auf dem Sprung in Richtung Bundesliga“, nennt Volquardsen einen weiteren Beleg für den Leistungsstand der Sportler. In Schleswig-Holstein wurden zudem im letzten Jahr alle Titel gewonnen, die möglich waren. Der THW Kiel als großer Rivale hatte dabei stets das Nachsehen. Weitere Spieler haben aus der SG-Jugend den Weg in andere Vereine in Deutschland gefunden, andere stärken die Vereine im Norden des Landes, heben hier das Niveau und etablieren die Region Flensburg mehr und mehr zu einer Handball-Hochburg.
Quelle: Pressemitteilung DIAKO Flensburg - Dezember 2011 - Ole Michel
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