get in touch steckt sich neue Ziele

20.12.2010 Etliche Jugend-Förderer hat get in touch bereits mobilisiert. Neuen Schub versprechen sich die Vorstandsmitglieder Lewe T. Volquardsen, Hermann G. Dethleffsen, Hans-Jürgen Desler und Dr. Arfst Hansen von einer neuen Kampagne, zu der die Werbung auf einem Gelenkbus zählt.

get in touch-Vorstand bei der Bus-Präsentation

Zehn Jahre nach seiner Gründung stellt sich get in touch, der Förderverein für den Jugendhandball der SG Flensburg-Handewitt und der Region Schleswig e.V., neu auf. Er wird in Flensburg künftig präsenter sein und es gibt ein neues Marketingkonzept für Firmen sowie erweiterte Möglichkeiten für Privatpersonen, die den Verein bei seiner erfolgreichen Nachwuchsarbeit unterstützen wollen. Auffälligste Neuerung ist eine Kampagne, mit der sich get in touch jetzt öffentlichkeitswirksam präsentiert. So wird ein Gelenkbus des Unternehmens Aktivbus mit Motiven von Nachwuchshandballern und Sponsorenlogos zum Stadtbild gehören.

„Für get in touch ist das neue Marketingkonzept mit dem auch dazu gehörenden Aktivbus ein weiterer Meilenstein in der jetzt 10-jährigen Entwicklung. Dank der Unterstützung unserer Förderer können wir der Ausbildung der Jugendlichen noch mehr Fahrt verleihen“, sagte der 2. Vorsitzende des Fördervereins, Herrmann G. Dethleffsen, bei der Vorstellung des Fahrzeugs.

Noch bedeutender ist aber, was hinter dem neuen Auftritt von get in touch steckt. „Wir werden unsere Wurzeln in der SG Flensburg-Handewitt behalten, wollen get in touch künftig aber auch als eigene Marke stärken, die für exzellente Nachwuchsarbeit steht“, sagt Lewe T. Volquardsen, der dem Verein seit Gründung vorsteht. Zusammen mit der Agentur planwerk 66 des ehemaligen SG-Torhüters Jan Holpert und dem Internet-Unternehmen skyfillers wurde ein Konzept erarbeitet, das jedem potenziellen Förderer einen individuell zugeschnittenen Rahmen bietet. An der Spitze der Sponsoren stehen künftig die „Partner Vision 2015“, gefolgt vom „Team-Sponsoren“, „get in touch-Paten“ und schließlich einfachen „Mitgliedschaften“.

Die Vision, für die Bundesligamannschaft der SG Flensburg-Handewitt einheimische Talente zu finden, mündete im Jahr 2000 in eine Vereinsgründung: „get in touch - Jugend spielt Handball“. Volquardsen und seine Mitstreiter im Vorstand, zu dem neben Herrmann G. Dethleffsen der Kassenwart Hans-Jürgen Desler und der Schriftführer Dr. Arfst Hansen gehören, haben seither Beachtliches bewegt. „Unsere damaligen Erwartungen sind weit übertroffen worden. Vor allem hatten wir keine Vorstellung davon, wieviel Arbeit auf uns zukommt“, sagte Volquardsen. Hatte sich get in touch ursprünglich als Institution verstanden, die Geld für die Nachwuchsarbeit einsammelt, ist aus dem Verein inzwischen eine Organisation gewachsen, die den gesamten leistungsorientierten Jugendbereich der SG führt und weit über die Grenzen der Fördestadt wirkt.

Zur Erfolgsbilanz des Fördervereins gehört das 2008 gegründete Handball-Internat, die mit EU-Mitteln unterstützte Zusammenarbeit mit der Idraetsakademie Hadersleben, zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Trainer/innen der Region und die Arbeit in Schulen und Kindergärten, bei der mehreren tausend Kindern der Handball nahe gebracht wurde. Auch das ursprüngliche Ziel ist erreicht worden: Der SG-Nationalspieler Jacob Heinl ist das herausragende Eigengewächs von get in touch. Weitere Talente wie Max Lipp, Marc Blockus, Paul Weidner oder Thies-Jakob Volquardsen stehen auf dem Sprung. Die Nachwuchsabteilung der SG stellt heute Auswahlspieler auf allen Ebenen, gewann 2004 und 2009 die Deutsche Meisterschaft der B-Jugend, nahm an weiteren DM-Endrunden teil, sammelte etliche Titel auf nordostdeutscher und schleswig-holsteinischer Ebene.

Sieben Trainer bestreiten heute mit Unterstützung von get in touch den Übungsbetrieb der SG-Jugend bei der SG Flensburg-Handewitt, darunter als hauptamtliche Lizenz-Trainer Klaus Gärtner und Sascha Zollinger.

Für die Zukunft stellt sich get in touch weiteren Herausforderungen. Die Anschlussausbildung der Talente, die aus der Jugend herauswachsen, soll gemäß dem Slogan „Wir bilden die Stars von morgen aus“ intensiviert werden. Das Internat, in dem Jugendliche nicht nur sportlich gefördert werden, sondern auch in ihrer schulischen, beruflichen und persönlichen Entwicklung begleitet werden, soll ein eigenes Gebäude bekommen. Außerdem soll eine Sportakademie als Innovationszentrum aufgebaut werden. Zudem will get in touch weitere Kooperationspartner und Förderer gewinnen. Unter dem Strich steht nichts weniger als das Ziel, in Flensburg die europäische Spitze im Ausbildungsbereich zu etablieren.

Partner & Förderer