get in touch und sportpresse nord richten Jugendländerspiele aus
Die Jugend-Länderspiele gegen die Nachbarn aus Dänemark waren mit gut 2000 Zuschauern eine gelungene Kooperation zwischen der sportpresse nord und get in touch. Was bedeutet, dass sich die sportpresse nord, die sich bislang einen Namen als Veranstalter großer Fußball-Events gemacht hat, in Zukunft auch dem Handball widmen wird. Lewe T. Volquardsen, Vorsitzender von get in touch, und sportpresse nord-Geschäftsführer Jürgen Muhl haben sich auf weitere Events verständigt.
Mit Max Lipp und Paul Weidner waren auch zwei Akteure aus der get in touch-Talentschmiede im Kader des Deutschen Handball-Bundes. Die Dänen, die in den drei Spielen auf ihre Stammformation gebaut hatten, wirkten in den Vergleichen eingespielter, hatten die stärkeren Schützen im Rückraum und polierten ihre Länderspielbilanz gegen die Deutschen nicht nur um drei Erfolge auf, sondern nahmen auch noch zwei Pokale mit auf die Heimreise. Mit 30:23 in Flensburg hatten sie sich den Flensburger-Malz-Cup gesichert und mit dem 26:24 in Pahlen den Hobby-Cup. Die DHB-Jugend erbrachte aber trotz der Niederlagen den Nachweis, dass sie mit dem EM-Dritten auf Augenhöhe spielen kann, wenn die erfahrenen Akteure auf der Platte stehen. In Pahlen lagen die deutschen Jungen zur Pause mit 15:13 vorn und in Niebüll vorgestern mit 16:14. Dabei hatten die Jungen von „Blacky“ Schwarzer in Pahlen nach 18 Minuten mit 9:5 vorn gelegen und in Niebüll nach 20 Minuten sogar mit 13:8. Doch spätestens wenn Schwarzer mit dem Wechseln begann, ging der Spielfluss verloren. Doch das war für den Trainer nicht weiter verwunderlich. „Wir hatten hier sechs Debütanten und nur zwei Trainingseinheiten. Da kommen die Fehler zwangsläufig“, meinte Schwarzer. „Das war ein richtiger Crashkurs für die Neuen, weil sie unser System nicht kennen. Denn in ihren Vereinen spielen sie ein anderes.“
Dennoch überwogen nach den drei Länderspielen bei Schwarzer die positiven Eindrücke. „Das Blockverhalten in der Abwehr wurde von Spiel zu Spiel besser, und wir haben hinten viele Bälle gewonnen. Die positiven Aktionen in der Defensive haben überwogen.“ Bis zur WM in Argentinien wartet noch viel Arbeit auf Schwarzer und seine Jungs. Der Trainer möchte bis dahin noch einige Spieler testen, die im Norden wegen Verletzung fehlten - wie zum Beispiel SG-Linkshänder Marc Blockus. „Ihn möchte ich gerne noch einmal sehen“, sagte Schwarzer.
Insgesamt zog der Trainer ein positives Fazit der drei Länderspiele im Norden Schleswig-Holsteins. „Alle drei Spiele waren hervorragend organisiert. Ein Dank an alle, die vor Ort mitgeholfen haben.“
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